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Mobile Payment in der Schweiz

«Wie wollen Sie bezahlen?» Eine Frage, die im Zeitalter von TWINT, Apple Pay und Samsung Pay nicht mehr so einfach zu beantworten ist. Weil der Überblick über die verschiedenen Mobile-Payment-Methoden einfach zu verlieren ist, geben wir dir hier eine kleine Stütze.

Inhalt

  1. TWINT
  2. Apple Pay
  3. Samsung Pay
  4. Google Pay
  5. Fazit
Mobile Payment

Der Vorteil von Mobile Payment liegt auf der Hand: Du musst kein Portemonnaie dabeihaben. Kreditkarten, Kundenkarten und zum Teil sogar Abonnemente können ganz einfach auf dem Handy gespeichert werden. Online, im Laden oder am Automaten zahlst du dann nur noch mit dem Öffnen der App oder dem Hinhalten deines Telefons.

In der Schweiz haben sich bisher drei Bezahlmethoden per Handy hervorgetan. Einerseits die Bezahldienste Samsung Pay und Apple Pay der grossen Techkonzerne. Seit diesem Jahr will auch Google Pay bei diesem Trend mitmachen. Auf der anderen Seite gibt es TWINT, welches von den Schweizer Banken lanciert wurde.

Jede der Bezahlmethoden bringt ihre eigenen Vor- und Nachteile, die im Folgenden genauer erörtert werden (Quellen sind verlinkt).

1. TWINT 

TWINT-Vorteile:

TWINT-Nachteile:

TWINT ist die Antwort der Banken auf die Dienste der grossen Tech-Anbieter. Eignen tut sie sich besonders, um Geld unter Freunden zu verschicken, an Automaten oder um online zu bezahlen. An der Kasse muss man damit allerdings immer noch an dafür vorgesehenen TWINT-Beacons bezahlen und kann sein Gerät nicht einfach ans Kreditkartenterminal halten. Die App kann direkt mit einem Bankkonto verknüpft werden. Die Prepaid-Version der App kann auch ohne Bankkonto verwendet werden.

TWINT

2. Apple Pay

Apple-Pay-Vorteile:

  • Dank NFC-Technologie (near field communication) kann an vielen Orten ganz einfach kontaktlos am Kartenterminal bezahlt werden
  • International verwendbar in 54 Ländern

Apple-Pay-Nachteile:

Apple-Pay etabliert sich immer mehr, so unterstützen auch die Kreditkarten von Credit Suisse seit kurzem den Dienst. Allerdings wehren sich noch immer viele Banken gegen das Produkt, weil Sie eine Übermacht der Tech-Giganten befürchten.

Hier eine Auswahl von Geräten, mit denen Apple Pay kompatibel ist:

3. Samsung Pay 

Samsung-Pay-Vorteile:

Samsung-Pay-Nachteile:

  • Nur Kreditkarten-Unterstützung
  • Nur kompatibel mit Samsung-Geräten

Samsung Pay kann im Gegensatz zu anderen Mobile-Payment-Diensten den Magnetstreifen einer Kreditkarte imitieren und kann deshalb auch mit älteren Lesegeräten verwendet werden. Auch Samsung Pay kann neuerdings mit Credit Suisse Kreditkarten genutzt werden und hat auch bereits die Kantonalbanken mit ins Boot geholt.

Hier eine Auswahl von Geräten, mit denen Samsung Pay kompatibel ist:

4. Google Pay 

Google Play Vorteile:

  • Kontaktloses Zahlen am Kartenterminal (NFC)
  • Kompatibel mit zahlreichen Geräten
  • Auch am Desktop verfügbar
  • International verwendbar in 29 Ländern

Google Play Nachteile:

  • Wenige Karten unterstützen Google Pay
  • Nur Kreditkarten-Unterstützung

Der Dienst Google Pay hat erst vor kurzem in der Schweiz gestartet und muss vorerst noch ohne grosse Banken auskommen. Momentan scheinen sich aber die Credit Suisse und Viseca dem mobilen Bezahlen zu öffnen. In Zukunft könnten also auch CS und die Kantonalbanken ihre Kreditkarten für die verschiedenen Mobile Payment Dienste freigeben.

Google Pay

5. Fazit

In der momentanen Situation gibt es verschiedene Vor- und Nachteile der Bezahldienste. Wer eher in abgelegenen Gegenden mit alten Kartenterminals unterwegs ist, ist mit Samsung Pay gut beraten. Leute, die viel international unterwegs sind, dürften mehr Freude an Apple Pay haben (Achtung, allfällige Kreditkartengebühren fallen auch hier an).

TWINT ist an der Kasse etwas langsamer und funktioniert nur in der Schweiz (und Liechtenstein). Dafür punktet der Dienst mit der direkten Verbindung zum Konto und der Kompatibilität mit fast allen Geräten.

Tabelle
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