Es gibt verschiedene Ausführungen von Schlüsselfindern, die sich in Design, Farbe und Grösse unterscheiden. Doch das ist nicht der entscheidende Unterschied. Die verschiedenen Arten lassen sich prinzipiell in vier Gruppen einteilen, die jeweils unterschiedliche Verbindungsmethoden verwenden. Dabei handelt es sich um folgende Gruppen:
Schlüsselfinder mit Funk
Eine recht einfache Variante sind Schlüsselfinder mit Funktechnologie. Sie bestehen aus einem Transmitter und einem Empfänger, die im Paket enthalten sind. So benötigst du kein Handy und kannst dennoch verlorene Gegenstände schnell wiederfinden. Der Vorteil der Funktechnologie ist, dass die Signale der verschiedenen Empfänger sich nicht beeinflussen und technische Probleme selten auftreten.
Die Funkverbindung ist stabil. Die Reichweite beträgt allerdings meistens nicht mehr als 40 Meter. Daher eignet sich der Schlüsselfinder mit Funk vor allem für den Einsatz in Innenräumen oder um einen Schlüssel in einem kleinen Bürogebäude zu finden. Du kannst den Empfänger überall anbringen, und dank seiner kompakten Grösse passt er problemlos an einen Schlüsselanhänger oder in den Geldbeutel. Die Handhabung ist einfach, da keine App erforderlich ist. Du musst nur einen Knopf drücken, um den verlorenen Gegenstand zu orten.
Vor- und Nachteile
- Zuverlässige Verbindung
- Kein Handy notwendig
- Schnelle Ortung dank Signal
- Überall montierbar
- Einfache Bedienung
- Kompakte Grösse
- Begrenzte Reichweite
- Wenig Zusatzfunktionen
Schlüsselfinder mit Bluetooth
Eine weitere Art sind Schlüsselfinder mit Bluetooth, für die du ein Handy benötigst. Über eine App kannst du den Empfänger dabei mit deinem Handy verbinden. Wenn du den gesuchten Gegenstand suchst, sendet dein Handy ein Signal, um den Empfänger zu aktivieren. Dieser gibt daraufhin ein Ortungssignal aus, dem du durch Geräusche oder ein Blinklicht folgen kannst. Bei einigen Modellen zeigt die App auf einer Karte den genauen Standort des Empfängers an, da sie auf das GPS deines Handys zugreift.
Mit dieser Variante kannst du auch verlorene Objekte schnell wiederfinden. Wenn du dein Handy versehentlich verlegst, kann bei den meisten Keyfindern eine Rückkopplung erfolgen. Du kannst einen Knopf am Empfänger drücken, um dein Handy, selbst wenn es auf lautlos gestellt ist, zum Klingeln zu bringen.
Bluetooth ist nicht so zuverlässig wie Funk, da schon eine dicke Wand das Signal beeinträchtigen kann. Schlüsselfinder mit Bluetooth haben oft eine Reichweite von knapp 40 Metern, was den Einsatz in der Wohnung begrenzt. Dennoch ist ein grosser Vorteil, dass du Bluetooth nur einschalten musst, wenn du den Gegenstand wirklich suchst. Viele Keyfinder mit Bluetooth bieten auch Zusatzfunktionen wie Diebstahlschutz, der dich warnt, wenn sich der Gegenstand zu weit entfernt.
Ein beliebter Bluetooth Schlüsselfinder ist der Orbit Bluetooth Schlüsselfinder. Ebenso praktisch ist der Apple AirTag. Er hilft dir dabei, deine Sachen stets im Blick zu behalten und kann bei mobilezone direkt im praktischen 4er-Pack erworben werden.
Vor- und Nachteile
- Schnelle Ortung dank Handy und Signal
- Standort auf Karte sichtbar
- Keine zusätzliche Fernbedienung nötig
- Zusatzfunktionen möglich
- Überall montierbar
- Kompakte Grösse
- Begrenzte Reichweite
- Signal durch Wände eingeschränkt
Schlüsselfinder mit GPS
Die neuesten Modelle sind Schlüsselfinder mit GPS. Sie haben eine hohe Reichweite und können auch weit entfernte Gegenstände wiederfinden. Der Empfänger nutzt nicht das GPS des Handys, wie es bei der Bluetooth-Variante der Fall ist, sondern sendet selbst ein Signal aus. Mit der passenden App auf deinem Handy kannst du den Gegenstand verfolgen. Diese Art eignet sich daher auch für Autos, Gepäckstücke oder Geldbörsen, die nicht nur verloren, sondern auch gestohlen werden können.
Doch was bedeutet GPS? GPS steht für "global positioning system" und ermöglicht dir, die genaue Position eines Signals zu bestimmen. Das System funktioniert mithilfe von Satelliten, die die Erde umkreisen. Um deinen Schlüsselfinder zu orten, benötigst du drei nahe gelegene Satelliten. Ein vierter Satellit berechnet die Zeit des Signals, was zur Bestimmung der Koordinaten wichtig ist. Auf diese Weise erhältst du eine Schnittstelle der abgedeckten Bereiche der Satelliten, die den Standort des Signals anzeigen.
Mit der installierten App kannst du auf Google Maps zugreifen, um den schnellsten Weg zum gesuchten Gegenstand zu finden. Du benötigst keine zusätzliche Fernbedienung, und dank der hohen Reichweite eignet sich der Schlüsselfinder mit GPS nicht nur für den Innenbereich. Doch hier liegt auch der Schwachpunkt: Diese Art ist nicht für kleine Räume wie eine Wohnung geeignet, da sie relativ ungenau ist. Das Signal kann einige Meter abweichen, sodass der Unterschied zwischen Küche und Schlafzimmer kaum feststellbar ist.
Vor- und Nachteile
- Hohe Reichweite
- Schnelle Ortung dank Handy und GPS
- Standort auf Karte sichtbar
- Keine zusätzliche Fernbedienung nötig
- Überall montierbar
- Kompakte Grösse
- Nicht für kleine Räume geeignet
- Begrenzte Genauigkeit
Schlüsselfinder ohne Zusatzgerät
Eine der ältesten Arten von Schlüsselfindern sind Modelle ohne Zusatzgerät. Sie bestehen nur aus einem Empfänger, der laute Geräusche wahrnimmt. Wenn du in deiner Wohnung etwas suchst, reicht ein Pfeifen oder Klatschen, um den Empfänger zu aktivieren. Die Empfänger sind kompakt und können überall angebracht werden. Die Handhabung ist extrem einfach, da jeder ein lautes Geräusch erzeugen kann.
Vor allem wenn du oft dein Handy suchst oder eine separate Fernbedienung für den Schlüsselfinder leicht verlieren würdest, ist ein Modell ohne Zusatzgerät ideal. So findest du den verlorenen Gegenstand, ohne erst den Sender suchen zu müssen.