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7 Roaming-Tipps für die Sommerferien

03. Jul. 2019
Wir helfen dir, richtig mit deinem Roaming-Guthaben umzugehen.

Inhalt

  • Roaming vs. «ins Ausland telefonieren»
  • Datenfresser-Apps eliminieren
  • Karten schon Zuhause herunterladen
  • Deaktiviere deine Mailbox im Ausland
  •  

    1. Roaming ist nicht zu verwechseln mit «ins Ausland telefonieren»

    Als Roaming wird die Benutzung eines Netzes bezeichnet, welches nicht vom eigenen Anbieter betrieben wird. Dabei unterscheidet man nationales Roaming und internationales Roaming.

    Von nationalem Roaming spricht man, wenn ein Anbieter das Netz eines anderen Anbieters im gleichen Land nutzt. In der Schweiz kann das beispielsweise bei der Benützung der Notrufnummer 112 der Fall sein¹, bei welcher allerdings keine Gebühren anfallen. Beim internationalen Roaming wird eine Verbindung aus einem Mobilfunknetz im Ausland aufgebaut. Roaminggebühren fallen also dann an, wenn du dich selber in einem fremden Mobilfunknetz befindest. Normalerweise gibt es dabei zwei Tarife: passiv und aktiv. Je nachdem, ob du zum Beispiel selber jemanden anrufst oder ob du angerufen wirst.

    Rufst du allerdings aus dem eigenen Netz in ein ausländisches Netz an, gelten andere Tarife, weil du dich selber nicht in einem fremden Netz befindest. Deshalb achte bei deinem Abo darauf, was alles inbegriffen ist und was du wirklich benötigst.Unsere Beratung kann dir helfen, das passende Abo zu finden. Hier findest du eine Auswahl unserer Roaming-Optionen.

    2. Achte auf die Deckung der Reisedestination 

    Sei dir bewusst, dass Abos mit einem gewissen Roaming-Guthaben «im Ausland» nicht in jedem Land gültig sind. Meist ist damit die EU/Westeuropa gemeint. In manchen Abos sind auch die USA und Kanada mit dabei. Um zu sehen, ob dein Reiseland mit dabei ist, informiere dich vorher in deinen Vertragsbestimmungen oder bei uns.

    3. Datenfresser-Apps eliminieren 

    Mobile Daten im Ausland sind oft ein begrenztes Gut, mit welchem sparsam umgegangen werden sollte. Deshalb macht es Sinn, so wenig Daten wie möglich zu verbrauchen. Um unnötiges Daten Roaming zu vermeiden, kannst du Apps, von denen du keine Benachrichtigungen brauchst, die Nutzung von Hintergrunddaten verbieten. So aktualisieren sie sich nicht mehr automatisch, sondern nur, wenn man sie auch benutzt. Für Nachrichten-Dienste wie WhatsApp, Telegram, Signal oder Threema macht das natürlich nur begrenzt Sinn. Diese Apps haben aber oft eine Funktion in den Einstellungen, die das automatische Herunterladen von empfangenen Bildern verhindert oder nur über W-Lan ausführt. Bei WhatsApp gehst du dafür auf:

    Einstellungen → Daten- und Speichernutzung → Autom. Download von Medien

    So bleibst du erreichbar, ohne dass die Memes deiner Freunde an deinem Datenvolumen zehren.

    4. Karten schon Zuhause herunterladen 

    In einer fremden Stadt läuft man immer Gefahr sich zu verlaufen. Besonders mit einem miserablen Orientierungssinn, wie dem eines gewissen mobilezone-Blogautors. Wenn du dann Google Maps öffnen musst, um zurück zur Unterkunft zu finden, ist das Datenvolumen bald einmal aufgebraucht. Glücklicherweise bieten viele Apps wie Google-Maps oder Maps.me die Option, Offline-Karten herunterzuladen. Wenn du also weisst, in welchem Umkreis du dich bewegen wirst, gehe im W-Lan Netz auf den entsprechenden Kartenausschnitt und lade ihn herunter. Bei Google Maps geht das so:

    → Offline Karten → Wähle deine eigene Karte aus

    Auch bei Streaming-Diensten wie Spotify oder Netflix können Daten bereits vorgängig offline abgespeichert werden.

    5. Deaktiviere deine Mailbox im Ausland 

    Wenn dich jemand im Ausland anruft, fallen Kosten an. Selbst wenn du nicht rangehst und dir dieser jemand auf die Combox quatscht. Deshalb kann es sinnvoll sein, diese während einem Auslandaufenthalt zu deaktivieren. Das geht ganz easy per Tastenkombination:

    • Salt: Anruf auf ##04#, wieder aktivieren mit ##04#086[Eigene Handynummer]#
    • Sunrise: Anruf auf #145#, wieder aktivieren mit *145#
    • Swisscom: Anruf auf #21#, wieder aktivieren mit *21*+4186[Eigene Handynummer]#

    6. Überblick behalten 

    Im Online-Cockpit deines Providers hast du meist einen Überblick über deine laufenden Kosten und dein verbleibendes Roaming-Guthaben. Es lohnt sich hin und wieder einen Blick darauf zu werfen, wie viel du noch verbrauchen kannst, damit du rechtzeitig aufhören kannst zu telefonieren.

    7. Bei Unsicherheit fragen 

    Du bist nicht sicher, wie viel du bei der Handynutzung im Ausland bezahlst? Hast du sonstige Fragen? Um keine bösen Überraschungen zu erleben, solltest du am besten nochmal nachfragen. Zum Beispiel bei unserem kompetenten Kundendienst.

    Wir wünschen dir gute und sorgenfreie Ferien!

    ¹Bakom

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