Erstens: Ist die Kameralinse des Smartphones möglicherweise verschmiert oder verstaubt? Mit einem Mikrofasertuch oder Brillenputztuch, kriegst du die Linse wieder lupenrein. Der trübe Blurred-Look ist nachträglich auch mit dem tollsten Fotoprogramm nicht mehr rückgängig zu machen.
Zweitens: Ist der Smartphone Akku mindestens über die Hälfte voll? Wenn nicht, lässt sich das Smartphone mit einer tragbaren Powerbank praktisch von unterwegs laden.
Drittens: Ist genügend Speicherplatz vorhanden? Alternativ kannst du mit deinem Smartphone auf eine virtuelle Cloud als Datenablage ausweichen. Sei auf jeden Fall vorbereitet. Denn der perfekte Moment, um auf den Auslöser zu drücken, kommt selten zweimal hintereinander.



Dank viel Licht wirken Nahaufnahmen aus der Natur viel pointierter.

Fotos aus der Froschperspektive – können imposant wirken

Bei Smartphone Porträtfotos gilt als Faustregel: Etwas runter mit der Helligkeit, dafür rauf mit dem Kontrast. Dieser sorgt für die Tiefe im Foto und hebt individuelle Gesichtsmerkmale wie tiefblaue Augen oder einen vollen Bart hervor. Ausserdem kannst du mit der Kamera auf Augenhöhe ruhig nah ran – also bis zu einer Armlänge.
Und wenn du dir bereits so viel Mühe machst, das Gesicht perfekt einzufangen, dann lass auch den Hintergrund nicht aus den Augen. Ein unaufgeräumtes Regal, störende Passanten oder ein dreckiger Stand können deine Bemühungen zu Nichte machen.
Der goldene Schnitt in der Fotografie sorgt dafür, dass eine Bildharmonie entsteht. Mit der Drittel-Regel kommst du da nah ran. Und so geht's: Drittle das Bild optisch senkrecht und waagrecht mit imaginären Linien. Es entstehen somit vier Schnittpunkte. An einem dieser Punkte sollte dein Fokus liegen. Ist dir das immer noch zu kompliziert, dann merke dir einfach folgendes: Das Bildmotiv sollte nicht mittig sein, weil es dadurch langweilig wirken kann.

Der goldene Schnitt: Bild optisch horizontal und vertikal mit imaginären Linien dritteln.

So geht es am besten: Smartphone mit beiden Händen umfassen.