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So machst du Fotos wie ein Profi mit deinem Smartphone

25.07.2018
Halte deine schönsten Erinnerungen mit dem Smartphone fest. Wir sagen dir, wie du als Hobbyfotograf zu perfekten Fotos kommst. Und das ganz ohne Zusatzausrüstung.

Perfekte Fotos mit deinem Smartphone? Wir zeigen dir worauf es ankommt!

Alles auf Anfang

Perfekte Gelegenheiten zum Fotografieren scheitern manchmal an den blödesten Kleinigkeiten. Deshalb ist es sinnvoll, den Check zu machen, noch bevor du aus der Tür bist. 

Erstens: Ist die Kameralinse  des Smartphones möglicherweise verschmiert oder verstaubt? Mit einem Mikrofasertuch oder Brillenputztuch, kriegst du die Linse wieder lupenrein. Der trübe Blurred-Look ist nachträglich auch mit dem tollsten Fotoprogramm nicht mehr rückgängig zu machen. 

Zweitens: Ist der Smartphone Akku mindestens über die Hälfte voll? Wenn nicht, lässt sich das Smartphone mit einer tragbaren Powerbank praktisch von unterwegs laden. 

Drittens: Ist genügend Speicherplatz vorhanden? Alternativ kannst du mit deinem Smartphone auf eine virtuelle Cloud als Datenablage ausweichen. Sei auf jeden Fall vorbereitet. Denn der perfekte Moment, um auf den Auslöser zu drücken, kommt selten zweimal hintereinander.

Die Voreinstellungen der Smartphone Kamera

Wähle die höchstmögliche Bildauflösung für dein Fotoshooting. So kannst du später deine Lieblingserinnerung bis hin zum Poster vergrössern lassen. Und auch in der Nachbearbeitung mit der Smartphone Software oder am PC wird das Ergebnis feiner. 

Apropos Nachbearbeitung... die Auswahl an Fotofiltern ist riesig – ob weichgezeichnet, kontrastreich oder in verschiedenen Farbtönen. Das verleitet natürlich dazu, diese gleich zu Beginn zu benutzen. Mach es trotzdem besser im Nachhinein. Denn ungefilterte Rohdateien lassen mehr Spielraum für Änderungen. 

Und zu guter Letzt: Welches Format ist dir lieber? Quadratisch modern à la Instagram? Oder doch lieber rechteckig, wie du es noch von früher aus Fotoalben kennst? Entscheide dich und bleibe einer Linie treu. So bringst du Ruhe und Wiedererkennungswert in deine Fotogalerie.

Rechteckig oder quadratischer Insta-Style? Unten ein Vorgeschmack.

Licht und Kontrast

In geschlossenen Räumen fotografierst du am besten nah am Fenster, weil du dort an der Sonne, der natürlichen Lichtquelle bist. Fotografiere nicht im Gegenlicht! Besonders bei Porträtaufnahme lässt es das Gesicht verdunkelt und hart wirken. 

Draussen gibt es aber Situationen, wo man das Beste aus dem Gegenlicht rausholen kann. Denn je stärker das Gegenlicht, desto stärker ist auch der Kontrast. So lässt sich zum Beispiel eine Körpersilhouette am Strand bestens damit herausarbeiten. Das Wasser glitzert dabei auch umso stärker. Nahaufnahmen von Naturfotos wirken viel pointierter und beispielsweise im Wald schafft das starke Licht ein episches Gefühl, das durch die Zwischenräume der Bäume dringt.

Perspektiven und ihre Bildwirkung

Die Perspektive spielt bei Fotos eine tragende Rolle und bestimmt die Stimmung in einem Bild massgeblich. Hier gilt es, aus einer der gängigen Formen zu wählen. 

Erstens: die Zentralperspektive. Hierbei begegnet man dem Gegenüber oder dem Motiv auf Augenhöhe und mittig. Das ist die realistischste Art, den Moment einzufangen – so wie wir ihn sozusagen sehen. Faustregel hierbei ist, Kindern und Kleintieren auf Augenhöhe zu begegnen, um möglichst viel einzufangen. Der Nachteil hier ist, dass es das Foto etwas unspektakulär bis langweilig rüberkommen kann. 

Zweitens: die Froschperspektive. Eines ist klar – es gibt deutlich bequemere Fotostellungen. Denn bei der Froschperspektive muss man in die Knie gehen und schaut von unten zum Motiv hinauf. Diese wird gerne für Architekturaufnahmen genutzt. Bei Menschen sind die Ergebnisse dafür umso lustiger. Die Froschperspektive lässt das Gegenüber übergross und dominant erscheinen. Aber Achtung: Doppelkinn-Alarm. 

Drittens: die Vogelperspektive. Hier stellt man sich über das Motiv und schafft damit eine gewisse Übersichtlichkeit, da man theoretisch mehr vom Bild von oben herab erfassen kann. Diese Perspektive eignet sich wunderbar für grosse, touristische Stätte und witzige Gruppenfotos.

Das perfekte Porträtfoto

Eines vorweg: Kamera-Blitz ausschalten! Er nimmt die Natürlichkeit aus dem Porträt und könnte das Foto überbelichten. Arbeite hingegen lieber mit natürlichen Lichtquellen, wie du es aus dem vorangegangenen Punkt gelesen hast, wenn das irgendwie möglich ist.

Bei Smartphone Porträtfotos gilt als Faustregel: Etwas runter mit der Helligkeit, dafür rauf mit dem Kontrast. Dieser sorgt für die Tiefe im Foto und hebt individuelle Gesichtsmerkmale wie tiefblaue Augen oder einen vollen Bart hervor. Ausserdem kannst du mit der Kamera auf Augenhöhe ruhig nah ran – also bis zu einer Armlänge. 

Und wenn du dir bereits so viel Mühe machst, das Gesicht perfekt einzufangen, dann lass auch den Hintergrund nicht aus den Augen. Ein unaufgeräumtes Regal, störende Passanten oder ein dreckiger Stand können deine Bemühungen zu Nichte machen.

Die Bildkomposition

Schon mal etwas vom goldenen Schnitt gehört? Erinnert dich das an den Mathe-Unterricht? Keine Angst, für ein perfektes Smartphone Foto musst du nicht rechnen können. Nimm einfach dein gesundes Augenmass zur Hilfe.

Der goldene Schnitt in der Fotografie sorgt dafür, dass eine Bildharmonie entsteht. Mit der Drittel-Regel kommst du da nah ran. Und so geht's: Drittle das Bild optisch senkrecht und waagrecht mit imaginären Linien. Es entstehen somit vier Schnittpunkte. An einem dieser Punkte sollte dein Fokus liegen. Ist dir das immer noch zu kompliziert, dann merke dir einfach folgendes: Das Bildmotiv sollte nicht mittig sein, weil es dadurch langweilig wirken kann.

Der goldene Schnitt: Bild optisch horizontal und vertikal mit imaginären Linien dritteln.

Das Smartphone fest im Griff

Ein Stativ wie beim Profi – das wäre natürlich praktisch, insbesondere für Gruppenfotos und Porträtaufnahmen, wo auch ja nichts verrücken soll. Aber du kannst dir, wie bereits angekündigt, ganz ohne Zusatzausrüstung helfen. Nutze hierfür ganz einfach deine Hände und umfasse das Smartphone beidseitig. Klingt banal, ist banal und eine sichere Stütze. Stell dir einfach vor, dein Smartphone wäre eine Wasserwaage und du hältst die Balance. Wenn es dir hilft, kannst du den Bildausschnitt an horizontalen und vertikalen Linien im Bild orientieren – wie zum Beispiel einem Türrahmen oder Häuserwänden. Und jetzt abdrücken nicht vergessen! 

Falls du mit aufs Bild willst, benutze alternativ den Timer. Hierbei wird das Foto zeitverzögert aufgenommen. Als Stütze für das Smartphone kann (draussen) eine Mauer oder (drinnen) ein Stapel Bücher dienen. 

So geht es am besten: Smartphone mit beiden Händen umfassen.

Erinnerungen zum Anfassen

Und ganz zum Schluss: Was nützen eigentlich die schönsten Fotos, wenn sie virtuell in deinem Smartphone „verstauben“? Hol dir das Digitale ins Analoge und drucke deine Lieblingsfotos ganz oldschool aus. In sehr vielen Elektrogeschäften und Supermärkten gibt es mittlerweile Instant-Fotodrucker, an welche du jedes gängige Smartphone anschliessen kannst. Oder: Mit der „PostcardCreator“-App der Schweizerischen Post kannst du dir täglich ein Foto aus deiner Fotogalerie von überall her als gedruckte Postkarte innert kürzester Zeit kostenlos an eine Schweizer Adresse zuschicken lassen. 

Die Smartphone-Kamera

Damit deine Fotos gut aussehen, spielt deine Smartphone-Kamera auch eine gewisse Rolle im Ganzen. Hier eine Auswahl an Empfehlungen von Smartphones mit starken Kameras.

Je mehr Megapixel mein Smartphone hat, umso bessere Fotos erhalte ich. Sicher?

Nicht wirklich. Smartphones haben aufgrund ihrer Masse äusserst kompakte Kamera-Module. Das schlägt sich auf die Grösse des Sensors und deren Lichtaufnahme nieder. Deshalb kann es gut möglich sein, dass ein Handy mit einer Kamera mit 12 Megapixel die qualitativ besseren Fotos aufnimmt als eines mit einer höheren Kamera-Auflösung. Eine aktuelle Ausnahme ist das Huawei P20 Pro...

Top Smartphone-Fotos mit dem Huawei P20 Pro

Das  Huawei P20 Pro kommt mit 40 Megapixel(!) und liefert grossartige Fotos. Das gelingt dem Huawei P20 Pro vor allem dank seiner äusserst grossen Sensorfläche. Das P20 Pro ist mit einer Triple-Camera ausgestattet. Die drei Kameras auf der Rückseite sind wie folgt organisiert: 

  • 40 Megapixel Hauptsensor (Weitwinkel-Optik, Blende: f/1,8; Grösse: 1/1,7")
  • 20 Megapixel Modul (monochrom, Blende: f/1,6)
  • 8 Megapixel Sensor (Tele-Optik, Blende: f/2,4)

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